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DVD: My name is Khan

Empfohlen von: Angelina Garrecht

Wenn man den Namen Shah Rukh Khan hört, denkt man sofort an Bollywood, Gesang und Tanz. Doch dieser Film ist anders. Shah Rukh Khan spielt den Moslem Rizwan Khan, der am Asperger-Syndrom leidet. Er wandert nach New York aus und verliebt sich in die schöne und lebenslustige Mandira (Kajol Devgan), eine alleinerziehende Mutter hinduistischer Herkunft. Schließlich heiraten die Beiden, doch dann kommt der 11. September und die Stimmung im ganzen Land schlägt um. Moslems werden von nun an von der übrigen Bevölkerung feindselig angesehen und dann passiert ein großes Unglück in Khans kleiner Familie. Daraufhin hat er nur ein Ziel und reist dafür durch das ganze Land, denn er möchte den Präsidenten der Vereinigten Staaten treffen und ihm sagen: „Mein Name ist Khan, und ich bin kein Terrorist“.
Shah Rukh Khan übertrifft sich in diesem Film selbst, er spielt seine Rolle sehr einfühlsam und überzeugend. Kajol Devgan und Shah Rukh Khan harmonieren wieder sehr gut miteinander, kein Wunder, schließlich werden die beiden als das Film-Traumpaar in Indien bezeichnet. Der Film dauert über zweieinhalb Stunden, wodurch Filme oft etwas langatmig wirken, doch hier ist das nicht der Fall, man genießt jede Minute.
Ich fand es sehr faszinierend und spannend, Rizwan Khan dabei zuzusehen, wie er um seine große Liebe kämpft, durch das ganze Land reist, um den Präsidenten zu treffen und die kleinen Alltagstücken meistert und das alles trotz seiner Krankheit.
Liebesgeschichte, Rassismus-Drama und Roadmovie in einem, der so sympathisch gemacht wurde wie einst „Forrest Gump“.